Collegium generale |

Finden Sie nachfolgend Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen des Collegium generale der Universität Bern.
Interdisziplinäre Vorlesungsreihe im Frühjahrssemester 2013, jeweils am Mittwoch von 18.15 bis 19.45 Uhr im Hauptgebäude der Universität, Auditorium maximum (Hörsaal 110).
Die Vorlesungsreihe ist für Studierende als freie Leistung anrechenbar mit 3 ECTS
2013 jährt sich Albert Schweitzers Gründung des Spitals in Lambarene zum hundertsten Mal. Aus diesem Anlass widmet sich die interdisziplinäre Vorlesungsreihe des Collegium generale dem Schaffen Albert Schweitzers aus unterschiedlichen Perspektiven: Sie will einen vertieften Einblick ermöglichen in seine theologischen und ethischen Konzepte und diese aus heutiger Sicht auch kritisch beleuchten. Das vielfältige praktische Wirken Albert Schweitzers soll in Beiträgen aus dem Bereich der Medizingeschichte, der Musikologie und der Politologie beleuchtet werden. Ausgehend von Albert Schweitzers Status als „Megapromi“ des 20. Jahrhunderts und „Supergutmensch“ wird zudem der Frage nach der Vergleichbarkeit Albert Schweitzers mit aktuellen Vorbildern und Übervätern nachgegangen. Ein Konzert im Berner Münster wird die Reihe abschliessen.
Erkenntnisse aus Hirnforschung, E-Learning und Hochschulpolitik
19./20. April 2013 im Schloss Münchenwiler bei Murten
Im Umfeld schneller, grundlegender Veränderungen, wie Information (Wissen) abgelegt, verfügbar gemacht, praktisch benötigt und genutzt wird, stellen sich für überkommene Bildungsinstitutionen eine Reihe von Fra-gen: Was soll wie, zu welchem Zweck, wann an wen vermittelt werden? Welche Formen von Ler-nen sind unter heutigen Umständen angebracht, erforderlich? Welche praktischen Konsequenzen hat die moderne Situation für den Schul- und Universitätsbetrieb?
Die überkommene Art, Wissen tiefgründig und umfassend zu vermitteln, sieht sich heute einer völlig veränderten Situation gegenüber: Praktisch jede Info ist per Internet in kürzester Zeit verfüg-bar. Eine wachsende Anzahl von Softwares kann bald zur Lösung irgendeiner Fragestellung we-sentlich beitragen. Unter diesen Umständen ist ein umfassendes persönliches Wissen (klassischer Gelehrter) sowie ein eingeübtes analytisch/formales Denken nicht mehr entscheidend erforderlich, insbesondere auch deshalb, weil die Erwartung weniger in Richtung einer allgemeinen, grundsätz-lichen Antwort orientiert ist, sondern eher in Richtung einer praktischen Lösung.